Mo - Fr 10-19 Uhr
Sa        10-17 Uhr

Adventure Company
Edisonstraße 3
74076 Heilbronn

E-Mail:  info@adco-hn.de
Tel.:     07131-87055

Die AdCo bei G+ Die AdCo bei Facebook Die AdCo bei Twitter Die AdCo bei Instagram

Kategorien:

  • Allgemein (279)
  • Ausrüstung (51)
  • Gesundheit (11)
  • Kinder (13)
  • Technik (85)
  • Tests (23)
  • Veranstaltungen & Events (57)

Taubertour – Auf dem Panoramaweg

KaffeeDie Temperatur fiel in der Nacht knapp an die 0°C, aber es blieb außer dem feucht durchziehenden Nebel trocken. Und in den Schlafsäcken blieben alle warm!

Gut ausgeschlafen und vorfreudig versammeln wir uns um das Frühstücksfeuer. Mit heiß gebrühtem Kaffee (wer es mag, auch mit gezuckerter Kondensmilch?!) und knusprig-fruchtigem Müsli begrüßen wir den Morgen.
Als wir nach dem Packen und Aufräumen los ziehen wollen, steht noch eine spontane und sehr interessante Besichtigung der Mühle an. Diese wandelt in der Zwischenzeit nicht mehr Korn zu Mehl, sondern Wasserkraft in elektrischen Strom. Nochmal einen herzlichen Dank an den Müller :) !!

Mit kleiner Verspätung Wandern wir los. Ein Weilchen durch das Tal die Tauber und an hübschen Mühlen entlang.
Und schon eine kleine Entdeckung:
Selbst gebaute GitaleleFrisch gefällte Bäume. Und zwar von einem Biber?! Für uns was ganz neues! Zwei Bäume an einem Bach hat der Kerl gefällt.. und es nicht geschafft, dass die Stämme im Wasser landen ;) Wieso macht der das? Ich dachte ein Biber möchte Biberdämme bauen?
Naja, bei Gelegenheit mal Wikipedia befragen..

Nach ungefähr einem Stündchen lässigem Dahinschlendern verabschieden wir das liebliche Tal und machen uns auf in die Höhen des Panoramaweges. Der ist gleichzeitig auch ein kleiner Teil des Jakobsweges – wobei wir diesen in nördlicher Richtung folgen und uns so immer weiter von Santiago de Compostela entfernen. Trotzdem freuen wir uns auf unser Ziel.

Knappe 30 Kilometer sollten wir heute schaffen, wenn wir eine passende Feuerstelle und Hütte erreichen wollen. Wobei, wir wissen nicht einmal, ob die Hütte vor Ort vorhanden ist und wenn ja, ob sie passend wäre – also offen oder mit großem Vordach etc.. Das alles ist auch aus guten topografischen Landkarten oder über Opentopomap o.ä. leider nicht heraus zu finden :(

Schwitzend – auch bei so ca. 5°C – sammeln wir so einige Höhenmeter, denn des Taubertals viele Seitentäler müssen mit vielen Auf- und Absteigen bewältigt werden.
Zur Mittagszeit filtern wir an einem Bächlein eines solchen Seitentals frisches Wasser gegen den Durst und ein Stündchen später wird das große Vesper ausgepackt. Den Perfekten Vesperplatz hatten wir zwar nicht gefunden – zugig und kalt war es heute halt fast überall. Aber die Köstlichkeiten entschädigten das vielfach!!

VesperleDas schöne Panorama konnten wir nun gar nicht mehr so lang genießen, denn die Dämmerung bricht halt früh herein zu dieser Jahreszeit. Während des langsamen Abstiegs gen Creglingen brach dann auch die Dunkelheit vollends herein.
Im Ort füllten wir unsere Wassersäcke (insgesamt 12 L Wasser zum Kochen am Abend und für den Kaffee/das Müsli am Morgen) und besorgten noch weitere Erfrischungsgetränke (hier ist mir die Literzahl entfallen) für den Abend..
Uns kam es schon vor wie mitten in der Nacht, wobei das Zeiteisen gerade mal 18 Uhr zeigte. Gschwind folgte nun noch der längste Aufstieg dieses Wandertages. Viele von uns spürten nun am härtesten den Rücken, die Schultern oder Fußsohlen.. unter anderem wahrscheinlich der kilometerlangen asphaltierten Schlussstrecke geschuldet.

Und dann – tatsächlich ein passender Biwakplatz! Mit Feuerstelle! Zwar mit einer verschlossenen Hütte, diese jedoch mit schönem Vordach mit ausreichend trockenem Platz darunter. Sehr fein!
Also runter mit den Rucksäcken und ab an den Dreibeinbau, Feuer entzünden, Kochen etc..
Eine leckere Grünkernsuppe gab es heute Abend und dazu je nach Gusto Wasser, Bier oder Wein.
Und zum Nachtisch einen heißen und reichhaltigen goldenen Tschai!

 

Exkurs – Wie schlafen wir?

Schlafsäcke und IsomattenIn guten Schlafsäcken. Wie gesagt, es hatte nachts so um die 0°C rum. Die Anforderungen sind da von Person zu Person ziemlich unterschiedlich.
Der Bereich reichte von leichten Kunstfaserschlafsäcken bis ca 1°C Komfortbereich (Mammut Ajungilak Kompakt) bis zum Mountain Equipment Glacier 700/750, der glaub nen Komfortbereich bis knapp -10°C hat/hatte.

Darunter – und die Teile sind genauso wichtig wie die schlafsäcke – gute Isomatten.
Viele nutzen unter einer Luftmatte oder selbstaufblasenden Matte (z.B. von Therm-a-Rest) die praktische und robuste Doublemat von Exped – diese ist auch superpraktisch zum Rumlümmeln vor dem Lagerfeuer oder so.

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>