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Tag 10 – Ueber den Col de Verghio nach Evisa (Korsika 07)

(Di, 19.06.2007)
So, ich glaube „Postie“, das Programm, dass mir die Berichte automatisiert in den Blog einfuegen soll beherrscht Umlaute nicht… Also versuche ich wieder ue statt ü, ae statt ä etc. zu schreiben. Sieht sonst doof aus
Die Nacht haben wir auf dem Biwakplatz des Castellu di Verghio verbracht. Beruehmt beruechtigt fuer seinen besonderen Charme… Was wir aber nach einer Woche mal wieder geniessen durften war eine warme(!) Dusche. Der Nachteil dieser Dusche folgte innert Minuten:
Das Wasser war so dermassen Chlorverseucht, dass alle, die frisch geduscht hatten Nies- und Schnupfenanfaelle hatten! Wir dachten zunaechst an bestimmte Pollenverteilende Pflanzen auf der Campe und dass eben alle um uns rum krasse Allergie haben… aber ne, mich hat’s auch voll erwischt. Die Nase schwoll so zu, dass man beim Einpennen nicht recht Luft bekam… von den roten traenenden Augen ganz zu schweigen. Und die ganze Ration Papiertaschentuecher is nu aufgebraucht… – Mannmannnmann, solche Idis, muss das denn sein? Eine Tonne weniger Chlor haette es wahrscheinlich auch getan.
Nun gut, genug gejammert. Um 6:00 Uhr wurden wir das erste mal von den Fruehaufstehern die schon loswanderten geweckt. Wir sind aber immer noch nicht von dieser Fruehaufsteh-Technik ueberzeugt.
Wir zogen um 10:00 Uhr los. Ca. 30 Minuten den GR20 in Richtung Norden folgend, dann 90 Grad links ab auf den Col de Verghio. Dort hielt uns nichts und wir rannten foermlich weiter den Berg auf der Ostseite der Insel hinab… Jetzt liegen wir auf halber Strecke zwischen Col de Verghio und dem Bergdoerfchen Evisa an einem schoenen Fluss in herrlich sonnenbeschienenen Badegumpen!! Cheers – thats it!!

Nach der Mittagshitze ging es steiniger und steiler weiter. Schnaubend kamen uns Kurzstreckenwanderer entgegen, darueber fluchend wie schlecht und steil dieser Weg sei… wir konnten dazu nicht viel sagen – fuer uns war der Pfad fast eine Autobahn ;)
Im Tal ueberquerten wir via Haengebruecke den Fluss Aigtone (den werden wir spaeter wieder treffen), dann ging es langsam mehr oder weniger bergan auf Evisa zu.
In Evisa, dem neckisch kleinen Bergdoerfchen, versuchte ich eine Landkarte zu bekommen, die uns an die Kueste, nach Porto leiten soll. Es gab eine IGN Top-25er, auf der der Mare e Monti eingezeichnet ist. Dann werden wir nun also ein Stueck dem MeM folgen, die Landkarte mit dem Mara a Mare (eher suedlich) gab es leider nicht…
Wir ueberlegten kurz, ob wir auf eine Campe bei Evisa gehen, entschieden uns dann aber in Anbetracht dessen 2km Entferntheit schnell um und verliessen schleunigst das Dorf. In Rekordzeit stiegen wir ca. 500m hinab zum Aigtone (hier simmer wieder). In der Naehe einer alten Genuesenbruecke mussten wir nach Baden, Drinks und Menue schnell das Nachtlager aufschlagen – die Zeit war doch schon recht weit fortgeschritten. 21:20 Uhr – Zeit fuer’s Zelt.

Statistik
Tourlänge: 19 km, Tourdauer: 4:50, Schnitt: 3,8 km/h, Aufstieg: 240, Abstieg: 1200, Aktuelle Höhe: 290m
Nahrungsmittel: Müslimix (++), Fruchtriegel (Lubs) Kirsch-Mandel (+) Gemüserisotto (o)

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