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Heilbronner Weg

170901_HnerWeg1

In der Hitze der Mittagssonne schwärmen wir aus, um Kleingeld zu sammeln..

Es ist Dienstag, 12 Uhr.  Viele Münzen(!) werden benötigt, um den Hunger des Parkscheinautomaten bei der Fellhornbahn für ein 3-Tages-Parkticket stillen zu können.
Da wir nicht die einzigen Suchenden sind, dauert es etwas. Aber eilig haben wir es sowieso nicht und der ein oder andere muss ja auch noch die Wanderschuhe schnüren, UltrapowerMagnesiumHydroSpezialPulver in die Wasserflasche schütten oder das Gepäck richtig verzurren..

170901_HnerWeg2Dann geht es bei bestem Wanderwetter – Sonnenschein mit leichter Bewölkung ab und an – los.
Aufi aufi: Während knappen 12km Wegstrecke liegen ungefähr 1200 Höhenmeter vor uns. Die lustigen Feierabend-Trainingstouren im Heilbronner Stadtwald bieten da gerade mal 400 Höhenmeter bei dieser Länge..

Einen Dreieinhalbstundenmarsch und eine Jausenstation später, bietet sich ein grandioser Weitblick von der Rappenseehütte aus. Bevor die Sonne verschwindet, können wir noch auf der Terrasse unser Abendessen genießen.
Dann wird es aber schnell empfindlich kalt und wir drängen uns mit den vielen(!) anderen in der Hütte zum Biere zusammen.
Die Nacht ist ruhig, dank eines 10er-Zimmers, das wir nur zu 8. Bewohnen.

170901_HnerWeg5Mittwoch. Nach viel frischem Kaffee und Marmelade auf Käsescheibe auf Brotscheibe, packen wir laaaangsam(!) unseren Kram.
Die Wettervorhersage verspricht für den ganzen Tag bestes Wetter, weshalb wir 1. locker die Wanderermassen vornweg laufen lassen können und 2. den Tag möglichst gänzlich in den Bergen verbringen wollen.
Also betrachten wir z.B. in aller Ruhe die während dem Aufstieg zum Heilbronner Weg auftauchenden Steinböcke, die sich zu unserem Glück erstaunlich nah an uns heran trauen..
Dann bauen wir noch das “Hohe Licht” in die Tour ein und so erreichen wir doch tatsächlich in aller Einsamkeit das Heilbronner Törle, die Leiter und den Steg. Ne Stunde vorher war hier –  die Stell ist von weiter unten einsehbar – noch ordentlich Stau angesagt :) So ist das fein.

170901_HnerWeg6Eine gemütlich lange Pause im Windschatten, Burger essen, bissle Fotografieren, bissle Quatschen. Dann geht es weiter..
An der Bockkarscharte lassen wir noch mal kurz unsere Rucksäcke liegen und schauen ein Stück weiter in Richtung Mädelegabel – das Schneefeld interessiert uns: Vor Jahren noch eine lange rutschige Querung, ist heute fast kein Schnee mehr vorhanden.
Gegen Nachmittag steigen wir langsam in Richtung Waltenberger Haus ab. Die dieses Jahr eröffnete neue Hütte interessiert uns. Den Abstieg garnieren wir natürlich wieder mit einer ausgedehnten Pause – der Apfelstrudel muss noch weg – den wollen wir morgen nicht wieder mit zurück ins Tal schleppen ;)

Später, nach dem leckeren Abendessen, versüßen wir uns den fröhlichen Abend auf der Hütte mit Kaiserschmarrn. Und noch später – es ist schon 21 Uhr 30 – bekommen wir sogar noch eine leckere Käseplatte. Also nur ausnahmsweise natürlich. Klar.

Die Nacht ist noch ruhiger als die vorige. Ein super komfortables 4-Bett-Zimmer, das ist urgemütlich – sehr nobel!

170901_HnerWeg8Donnerstag. Frühstück zwischen 6:30 und 7:30 Uhr.. Hmm, najaa, das ist für uns heute einfach unpraktisch. Wir haben nur einen recht lockeren Abstieg nach Oberstdorf vor uns und wollen nicht schon am frühen Vormittag dort sein ;)
Alles schon gepackt, ordern wir halt um 7:29 Uhr Kaffee und setzen uns damit auf die Terrasse raus und genießen die Morgenstimmung :)

Der Abstieg ist dann wirklich noch sehr schön! Anfangs steil und spannend mit Metallstegen abgesichert am Fels entlang, dann langsam flacher werdend und fast immer den rauschenden Bergbach im Blick.
In Einödsbach gönnen wir uns noch nen ordentlichen Pott Kaffee und dann beginnt der gemütliche Spaziergang gen Fellhornbahnparke.

Technische Daten (alles ca.-Werte!):
Di: 12 km, 1200 hm rauf, Gehzeit 3:30 Std
Mi: 11 km, 900 hm rauf, 930 hm runter, Gehzeit 3:30 Std
Do: 9 km, 1100 hm runter, Gehzeit 3:30 Std.

 

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